Rainer Strobl, Jg. 1960, Dipl.-Soz., Dr. phil. habil.,
Migration und ethnische MinderheitenMich beschäftigen insbesondere Fragen der Integration. Mit einem an John W. Berry angelehnten Modell versuche ich Alternativen zu einer oft unscharfen und allein auf die Aufnahmegesellschaft bezogenen Begriffsverwendung aufzuzeigen. Das Konzept habe ich in meinem Buch
Soziale Folgen der Opfererfahrungen ethnischer Minderheiten ausführlich dargestellt.
Devianz, Delinquenz, Gewalt, RechtsextremismusIn dem Projekt
Stadtgesellschaften im Umgang mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit ging es uns unter anderem darum, Faktoren für einen erfolgreichen Umgang mit Problemen wie Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt zu identifizieren und Möglichkeiten für die Stärkung einer demokratischen Kultur auf kommunaler Ebene auszuloten.
Methoden der qualitativen SozialforschungIm Gegensatz zur lange dominierenden Tradion möglichst vollkommener Offenheit plädiere ich für eine mittlere Position zwischen Offenheit und Theorieorientierung. In dem Sammelband
Wahre Geschichten? finden sich zahlreiche anregende Aufsätze zu diesem Thema.
Für Einsteiger in die qualitative Sozialforschung gibt es eine recht gute
Leseliste, die von der AG "Methoden der qualitativen Sozialforschung" zusammengestellt wurde. Die Internetseite der AG finden Sie bei der
DGS.
ViktimologieWer ist ein Opfer? Der Opferbegriff der Viktimologie ist schillernd und unscharf. Die empirische Forschung hat sich daher meist an das Strafrecht angelehnt. Das ist aber eine unbefriedigende Situation für die Viktimologie, da sie unter dieser Voraussetzung Opfer- und Täterkonstruktionen des Rechtssystems nicht mehr in den Blick bekommt. Eine ausführliche Diskussion dieses Themas findet sich in meinem Buch
Soziale Folgen der Opfererfahrungen ethnischer Minderheiten.